Unternehmensverantwortung – was steckt dahinter?
Krombacher rettet den Regenwald. Coca-Cola unterstützt weltweit Projekte zur Süßwassergewinnung. Die Deutsche Telekom Stiftung fördert Bildung, Forschung und Technologie. Für die Übernahme unternehmerischer Verantwortung (Corporate Social Responsibility – kurz: CSR) gibt es viele Beispiele. Keine Frage, CSR ist „in“. Doch wie ernst meinen es Unternehmen mit ihren sozialen und ökologischen Aktivitäten?
Wenn ein Unternehmen lediglich einige Photovoltaik-Anlagen auf die Dächer seiner Filialen montiert, aber den eigenen Mitarbeitern „Dumping-Löhne“ zahlt, dann kann man nicht von CSR sprechen. Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen muss über reine Einzelmaßnahmen hinausgehen und sich fest in der gesamten Unternehmensstruktur verankern.
Die CSR-Maßnahmen müssen möglichst vollständig sein und dürfen keine wichtigen Themen ausklammern. Dazu gehört, langfristig alle beteiligten Personengruppen und die Umwelt einzubeziehen. Ein wichtiger Indikator für ein engagiertes CSR-Konzept ist Transparenz. Unternehmen sollten über ihre Aktivitäten informieren, indem sie Erfolge, aber auch Schwachstellen offenlegen. Sie müssen sich kritischen Fragen der Verbraucher, der Medien und unabhängiger Gutachter stellen. Nur so sind sie auch glaubwürdig.
Infos und Arbeitsblätter finden Sie hier:
Unternehmensaufgaben und -ziele
Sozial und ökologisch handeln im Unternehmen – Anspruch und Wirklichkeit
Bewertung von Nachhaltigkeitsberichten
Umfrage:
Was meinen Sie? Welche Motive stecken am häufigsten hinter CSR-Projekten von Unternehmen?