Schule braucht Unterstützung
Die Halbwertszeit unseres Wissens sinkt. Schule braucht aktuelle Unterrichtsmaterialien zu vielen Fragen der Zeit. Das können Schulbücher nicht leisten - ergänzende Schulmaterialien, herausgegeben von Sponsoren, schon.
KostenfreiDie Lehrmittelfreiheit sichert die Chancengleichheit in der Schule, wird aber in vielen Bundesländern abgeschafft oder eingeschränkt. Aktuelle Schulmaterialien und innovative Unterrichtsprojekte dürfen aber keine Frage des Geldes sein. Gemeinsam mit öffentlichen oder privaten Herausgebern sorgen wir für kostenfreie Materialien.
BegeisterndNeue Unterrichtsmethoden, neue Kommunikationsformen - es gibt viele Wege, wie Unterricht spannend und praxisnah gestaltet werden kann. Dabei brauchen Lehrkräfte Hilfe und Schülerinnen und Schüler neue Anreize. Sponsoren können mit ihren Projekten neue Impulse, im besten Fall sogar begeisternde Vielfalt an die Schule bringen.
RelevantEine Welt im Wandel stellt immer wieder neue Anforderungen an die Schule. Wer die Bedürfnisse von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern kennt, kann zeitgemäße Antworten für die kulturelle, soziale, ökonomische und politische Bildung bieten.
Schule braucht Verantwortung
GlaubwürdigDie Ansprache von Schulen muss hohen Anforderungen genügen: Lehrplanbezug, inhaltliche und politische Ausgewogenheit und absolute Werbefreiheit, um nur die Wichtigsten zu nennen. Nur wer dies berücksichtigt, wird Akzeptanz finden.
Pädagogisch hochwertigSchulprojekte müssen pädagogisch auf dem neuesten Stand sein, den Lehrkräften einen echten Nutzen bieten und den Schülerinnen und Schülern gefallen. Hier helfen der regelmäßige Kontakt zu den Bildungsinstitutionen der Länder, viel Erfahrung und der stete Dialog mit der Zielgruppe: über gemeinsame Workshops, Lehrplanstudien, Pre-Tests oder Evaluationen.
NachhaltigWer sich für schulische Bildung engagiert, muss langfristig planen. Akzeptanz und Anerkennung müssen bei Lehrkräften erarbeitet werden. Wer über mehrere Jahre hinweg als verlässlicher Partner auftritt, kann erreichen, dass sein Thema einen festen Platz im Unterricht der angesprochenen Fächer einnimmt.
Schulkommunikation wirkt
ReichweiteÜber die Schule können rund 9,1 Millionen Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 Jahren erreicht werden. Sie werden von 800.000 Lehrkräften an rund 38.000 Schulen bundesweit unterrichtet.
WahrnehmungSchulkommunikation kann Themen bei Jugendlichen setzen, bekannt machen und ein Bewusstsein ihrer Relevanz für Gesellschaft und Wirtschaft sowie für ihre eigene Lebenswelt schaffen.
EinstellungSchulkommunikation schafft durch Bewusstmachung und Auseinandersetzung die Grundlage für einen Lernprozess mit nachhaltiger Wirkung. Entscheidungsgrundlagen werden geschaffen, Meinungen und Lebenseinstellungen verändert, Vorurteile abgebaut.
Pädagogische Prinzipien
Als Maßstab unserer Arbeit gelten die didaktischen Prinzipien der politischen Bildung, die wir um weitere Leitlinien ergänzt haben.
Überwältigungsverbot"Es ist nicht erlaubt, den Schüler ... im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der 'Gewinnung eines selbstständigen Urteils' (Minssen) zu hindern."
Kontroversität"Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen."
Interessenorientierung"Der Schüler muss in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und seine eigene Interessenlage zu analysieren, sowie nach Mitteln und Wegen zu suchen, die vorgefundene Lage im Sinne seiner Interessen zu beeinflussen ..."*
LehrplanbezugGrundlage unserer Arbeit sind sowohl die allgemeinen wie die fachbezogenen Kompetenzmodelle der Länder sowie die Bildungsstandards und anerkannten Qualitätskrieterien für "guten Unterricht".
PraxisbezugUnsere Materialien orientieren sich an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Wir greifen deren Interessen auf, wir beachten deren Mediennutzung. Die Kompexität unserer Angebote ist auf die einzelnen Schulformen und Klassenstufen zugeschnitten.
* Alle Zitate aus Siegfried Schiele, Herbert Schneider (Hrsg.), Reicht der Beutelbacher Konsens?, Schwalbach/Ts, Wochenschau-Verlag 1996