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Betriebe als Partner für Schulen

3. Handelsblatt-Bildungskongress

Logo Handelsblatt macht Schule
Unternehmer, Lehrer und Bildungspolitiker waren sich schnell einig: Wirtschaft und Schulen arbeiten bereits eng zusammen, doch das reicht nicht. „Die Schüler sind an Wirtschaftsthemen interessiert und wünschen sich, diese noch besser zu verstehen“, sagte der Unternehmer Reinhold Würth auf dem 3. Handelsblatt-Bildungskongress „Wirtschaft und Schule – Partner für die Zukunft“.

Für den Unternehmer war klar: „Wenn wir die berufliche Bildung von Schülern vorantreiben wollen, darf das nie eine Einbahnstraße sein.“ Schulen und Unternehmen müssten zusammen daran arbeiten.
Würth war einer von 300 Teilnehmern aus Wirtschaft, Schule, Politik und Wissenschaft, die im November zwei Tage lang in Berlin darüber diskutierten, wie beide Seiten langfristig voneinander lernen und auch profitieren können. Den Firmen sitzt der drohende Fachkräftemangel im Nacken. Die Schüler ihrerseits wollen mehr aus dem Arbeitsleben erfahren, um nicht im Blindflug in den falschen Beruf zu laufen. Vor allem die schulisch schwächeren Schüler brauchen frühzeitig Kontakte in die Firmen der Region.

Annette Schavan, Bundesbildungsministerin und Schirmherrin des Handelsblatt-Kongresses, sagte, dass die Partnerschaften zwischen Schule und Wirtschaft vertieft werden müssten, zum Beispiel durch Praktika. „Schüler brauchen Ermutigung in der Berufsorientierung durch andere Lernorte als Schule“, sagte Schavan.


Zum gesamten Bericht im Handelsblatt vom 24. November 2009