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Die Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke. Gemeinsam mit ihren Partnern entwickelt sie kostenloses Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter für die Schule.

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Lernbaustein „Schnittstellen – zwischen Produktion, Handel und Konsum“

Material zur sozialen und ökologischen Verbraucherbildung ab Juni 2016

Wo waren Ihre Schuhe eigentlich, als Leonardo diCaprio den Oscar gewonnen hat? Wissen Sie nicht, ist Ihnen egal? Sollte es aber nicht. Es ist wichtiger als gedacht, sich zu informieren, welche Wege die Konsumgüter unseres Alltags genommen haben, bevor sie bei uns im Schrank, auf dem Teller oder dem Schreibtisch landen. Findet übrigens auch Leonardo diCaprio.

Projektziele
Ab Juni 2016 bietet der neue Lernbaustein „SchnittStellen – zwischen Produktion, Handel und Konsum“ Material zur sozialen und ökologischen Verbraucherbildung. Jungen Menschen sollen an dem Themenkomplex „Wertschöpfungsketten“ die globalen Zusammenhänge bewusst werden, die zwischen der Herstellung, dem Handel und dem Konsum von Produkten bestehen: Nicht selten besteht ein Produkt aus Rohstoffen, Materialien oder Halbfertigteilen, die um den gesamten Globus gereist sind und lange Liefer- oder Wertschöpfungsketten bilden.

Junge Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten Einblicke in die zentralen Fragen der Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sozial- und Umweltverträglichkeit, die sich entlang der Wertschöpfungsketten darstellen und beantworten lassen. Sie verstehen, dass die komplexen Lieferketten Unternehmen vor große ökologische und soziale Herausforderungen stellen. Sie erkennen aber auch, dass diese nicht allein von Unternehmen gelöst werden können. Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette kann nur erreicht werden, wenn alle auf die Einhaltung von ökologischen und sozialen Standards hinwirken und Maßnahmen für verantwortlichen Konsum praktizieren: Unternehmen, Hersteller und Verbraucher.

Zielgruppe
Das Verbrauchermagazin „SchnittStellen – zwischen Produktion, Handel und Konsum“ richtet sich an Lehrkräfte sowie außerschulische Akteure für Verbraucherbildung wie Verbraucherzentralen, Ministerien, Stiftungen, Vereine und Verbände, die sich für die Beratung, Aufklärung und Unterstützung von Verbrauchern einsetzen. Die Materialien eignen sich für den Unterricht und als Grundlage für schulische Projektwochen.

Umsetzung und Projektpartner
„SchnittStellen – zwischen Produktion, Handel und Konsum“ ist ein Projekt der Stiftung Jugend und Bildung, gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Der Lernbaustein zur Verbraucherbildung wird von der Eduversum GmbH umgesetzt.

März 2016