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Die Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke. Gemeinsam mit ihren Partnern entwickelt sie kostenloses Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter für die Schule.

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Staatsbankrott oder: Kann ein Staat Pleite gehen?

Neues Arbeitsblatt für die Sekundarstufe II

Kostenloses Arbeitsblatt zum Download
Ist ein Unternehmen zahlungsunfähig, dann ist es nicht mehr in der Lage, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Nichts geht mehr: Rechnungen können nicht beglichen werden, Maschinen stehen still, Mitarbeiter müssen entlassen werden. Auch Privatpersonen können zahlungsunfähig werden. Aber kann auch ein Staat Pleite gehen? Welche Auslöser und Rettungsmaßnahmen gibt es? Worin liegt der Unterschied zwischen einem Staatsbankrott und einer privaten Insolvenz? Das neue Arbeitsblatt „Staatsbankrott oder: Kann ein Staat Pleite gehen?“, welches auf dem Schulserviceportal Jugend und Finanzen zum kostenfreien Download bereitsteht, setzt sich mit diesen und weiteren Fragen auseinander.

Download aktuelles Arbeitsblatt als pdf
Zur Übersicht aller Arbeitsblätter für die Sekundarstufe II

Das aktuelle Arbeitsblatt „Staatsbankrott oder: Kann ein Staat Pleite gehen?“ auf dem Schulserviceportal Jugend und Finanzen erklärt unter anderem, was der Begriff Staatsbankrott bedeutet und wann aus einer Staatsverschuldung ein Staatsbankrott wird. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler auch verschiedene zentrale Auslöser kennen, die zur Zahlungsunfähigkeit eines Landes führen können. Darauf aufbauend erörtern und diskutieren sie unter anderem die Chancen und Risiken, die mit den verschiedenen Maßnahmen verbunden sind, welche aus einer Schuldenkrise führen können. Eine Auseinandersetzung mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen einer staatlichen und einer privaten Überschuldung rundet das Arbeitsblatt ab.
Lebensweltbezug, Handlungsorientierung und Methodenvielfalt sind zentrale didaktische Prinzipien des neuen Arbeitsblattes. So setzen sich die Lernenden über Arbeits- und Rechercheaufträge, selbständig und aktiv mit dem Thema auseinander. Dabei erwerben sie nicht nur Faktenwissen, sondern auch Sozialkompetenz, Handlungskompetenz, Methodenkompetenz und Medienkompetenz. Einsatzmöglichkeiten bietet das Arbeitsblatt unter anderem in den Fächern Wirtschaft, Politik, Ethik, Sozial- und Gemeinschaftskunde sowie im fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht der Sekundarstufe II.

Das Schulserviceportal Jugend und Finanzen
Das neue Arbeitsblatt ist ein Bestandteil der vielfältigen Informations- und Unterrichtsmaterialien zur finanziellen Allgemeinbildung und Berufsorientierung, die das Schulserviceportal Jugend und Finanzen der Volksbanken und Raiffeisenbanken zur Verfügung stellt. Dieses wendet sich primär an Lehrkräfte aller Schulformen und Schulstufen, Eltern sowie interessierte Verbraucher. Unterrichtsmaterialien zum kostenlosen Download zu den Themen Wirtschaft und Finanzen stehen für die Grundschule sowie Sekundarstufe I und II bereit. Die zahlreichen lokalen und regionalen Bildungsinitiativen der Genossenschaftsbanken mit Angaben zu Ansprechpartnern vor Ort sind auf einer interaktiven Deutschlandkarte im Bereich „Finanzbildung vor Ort“ dargestellt. Ein Online-Glossar erläutert über 140 wichtige Begriffe aus dem Finanzwesen und Eltern erhalten unter einer eigenen Rubrik des Portals Empfehlungen, wie die frühe Finanzerziehung ihrer Kinder in der Familie aussehen kann.

Alle an Finanzbildung Interessierten können darüber hinaus einen monatlich erscheinenden Newsletter des Schulserviceportals kostenfrei über www.jugend-und-finanzen.de/newsletter abonnieren. Damit erfahren sie regelmäßig Neuigkeiten zum Beispiel über neue Studien im Bereich Finanz- und Wirtschaftskompetenz, ausgewählte Bildungsprojekte insbesondere von Genossenschaftsbanken, über Termine zu Veranstaltungen und über Arbeitsmaterialien auf dem Portal sowie über verschiedene Schulservicepublikationen.

Hier geht’s zum Schulserviceportal Jugend und Finanzen.

Das Abonnement des monatlichen Newsletters „Jugend und Finanzen aktuell“ ist hier möglich.


Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR) - März 2014