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Handelsblatt Jahreskongress

Wirtschaft und Schule – Partner für die Zukunft
Am 19. und 20. November 2012 findet in Berlin der Handelsblatt Jahreskongress "Wirtschaft und Schule – Partner für die Zukunft" statt.

Handelsblatt macht Schule
Der Anteil von Personen ohne Schul- und ohne Berufsabschluss an der Bevölkerung ist nach wie vor hoch, so eine Aussage im gerade veröffentlichten 4. Bildungsbericht. Angesichts des Fachkräftemangels ist das eine Herausforderung nicht nur für Bildungseinrichtungen. Ideen und Lösungsansätze für erfolgreiche Kooperationen von Schule und Wirtschaft liefert der 6. Jahreskongress Wirtschaft und Schule – Partner für die Zukunft. Der Handelsblatt Kongress findet am 19. und 20. November 2012 in Berlin statt.

Rund 200 Vertreter aus Unternehmen, Schulen, Bildungsministerien und Verbänden diskutieren dort über Jugendförderung durch engagierte Unternehmen, Kooperationen zwischen Lehrern und Wirtschaft, Positionierung der Schulen im Wettbewerb (School-Branding), Umsetzen des Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR), Einheits-Abitur und das Kooperationsverbot. Als Key-Note-Sprecher haben bereits Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt, Deutsche Bahn-Vorstand Rüdiger Grube sowie Ties Rabe, Hamburger Bildungssenator (SPD) und Präsident der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder zugesagt. Das laufend aktualisierte Programm ist im Internet unter www.handelsblatt-schule.de abrufbar.

Bildungssenator Rabe: Zentralabi Ja – Nationaler Bildungsrat: Nein
Schulpolitik gehört zu den umstrittensten Themen in Deutschland: Hauptschule, Abitur, Ganztagsschule – die Konzepte der Bundesländer dazu sind unterschiedlich. Einen Nationalen Bildungsrat einzurichten, davon hält Ties Rabe eher wenig, erklärt er im Interview mit dem Deutschlandradio. An Ideen mangele es ja nicht, die Umsetzung sei das Problem; ein weiteres Gremium schade zwar nicht, führe aber auch nicht unbedingt schneller zum Ziel. Das Zentralabitur hält er für sinnvoll, erste Ansätze zeigten, dass es „offensichtlich ein probates Mittel (ist), um einen bestimmten Standard einzubinden und diesen Standard auch gerecht und fair abprüfen zu können.“ (Interview, 20.6.2012)

Arbeitgeber-Chef Hundt sieht vor allem Schwächen bei Schulabgängern: „Wir haben immer weniger Absolventen von Haupt- und Realschulen mit leider immer mehr Defiziten. Schulen und Wirtschaft müssen dafür sorgen, dass das vorhandene Potenzial an jungen Leuten wesentlich besser genutzt wird als bisher.“

Neben der politischen Diskussion kommen auch Schul- und Unternehmensvertreter zu Wort, um ihre Erfahrungen mit dem Austausch zwischen Schule und Wirtschaft vorzustellen. So zeigen Berichte aus der Praxis, wie beispielsweise Air Berlin oder Vodafone bildungspolitische Verantwortung übernehmen. Weiterhin konnte der Veranstalter Uschi Glas für das Grußwort zur Handelsblatt Tagung gewinnen. Der Fernsehstar gründete mit Brotzeit einen Verein, der Grundschulkinder mit einem gesunden Frühstück versorgt. Weiterhin kümmern sich Senioren um die Betreuung der Schüler und geben zusätzlich über das Projekt „Zeit geben“ Förderunterricht, lesen vor, lehren Schach oder helfen bei den Hausaufgaben.

Pressekontakt
Claudia Büttner
Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit

EUROFORUM Deutschland SE
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40549 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211/96 86- 3380
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