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Stiftung Jugend und Bildung

Die Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke. Gemeinsam mit ihren Partnern entwickelt sie kostenloses Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter für die Schule.

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Neu: Kostenloses Infoblatt Sozialgeschichte

Unterrichtsthema: Kindheit und Jugend im 19. und 20. Jahrhundert

Kindheit und Jugend im 19. und 20. Jahrhundert
Im Deutschen Reich des 19. Jahrhunderts waren Kinder in die Arbeitswelt der Erwachsenen fest integriert. Sowohl die Wirtschaft als auch die Familien waren darauf angewiesen, dass die Kinder mitarbeiteten. Nur langsam setzte sich die Überzeugung durch, dass Kinder und Jugendliche vor zu großer Arbeitsbelastung gesetzlich geschützt werden müssen, damit sie sich gesund entwickeln können. Dies ist Thema des neuen Infoblatts „Sozialgeschichte“, das die Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegeben hat.

Auf dem Infoblatt wird die Situation der Kinder und Jugendlichen im 19. und 20. Jahrhundert auf zwei Seiten beschrieben und für Schulklassen (Zielgruppen: Klassen 9/10 Gymnasium, Sekundarstufe II Berufskolleg oder berufsbildende Schulen) methodisch gezielt aufbereitet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in die Lebens- und Arbeitssituation der Kinder während der Industriellen Revolution. Außerdem wird die Entwicklung des gesetzlichen Kinder- und Jugendschutzes von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute vermittelt.

Die Infoblätter dienen als Wegweiser durch die Ausstellung „In die Zukunft gedacht – Bilder und Dokumente zur Deutschen Sozialgeschichte“, die im Foyersaal des BMAS (Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin, www.ausstellung.bmas.de) zu sehen ist. Sie können jedoch auch unabhängig von einem Ausstellungsbesuch im Schulunterricht eingesetzt werden. Im Materialteil des Infoblatts wird ein Teilaspekt der Deutschen Sozialgeschichte durch kurze Autorentexte inhaltlich aufbereitet. Großen Wert wird dabei auf eine Auswahl von historischen Text- und Bildquellen gelegt, die sich in der Ausstellung als Exponate wiederfinden oder in den Begleitmaterialien (Begleitband, Kurzfassung zur Ausstellung) aufgegriffen werden. Auf der Folgeseite finden die Jugendlichen Arbeitsaufträge, mit denen sie das erworbene Wissen – sei es in der Ausstellung oder im anschließenden Unterricht – absichern können.

Das Infoblatt „Kindheit und Jugend im 19. und 20. Jahrhundert“ kann beim BMAS kostenlos bestellt werden unter: www.bmas.de > Service > Publikationen, Bestellnummer A215. Nutzen Sie auch das Angebot einer kostenlosen Führung durch die Ausstellung für Ihre Schulklasse! Melden Sie sich einfach mit Ihrem Wunschtermin vier Wochen vorher an: Telefonisch unter 0160-90974685 oder per Mail an ausstellung_foyersaal@web.de

Unterrichtseinheit „Die soziale Frage der Frühindustrialisierung“ bei Lehrer-Online
Bei Lehrer-Online, Deutschlands größter Internetplattform für Lehrkräfte, ist unter www.lehrer-online.de/soziale-frage.php eine Unterrichtseinheit mit einem WebQuest zum Thema „Die soziale Frage der Frühindustrialisierung“ zu finden, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler in sechs Gruppen u. a. mit dem Thema Kinderarbeit beschäftigen. Die Unterrichtseinheit ist Teil des Lehrer-Online-Dossiers zur Ausstellung „In die Zukunft gedacht“ (www.lehrer-online.de/ausstellung-sozialgeschichte.php). Den Lehrenden werden Ideen und Anregungen angeboten, wie die Themen und Medien dieses außerschulischen Lernorts mit lehrplanrelevanten Inhalten verbunden und in den Unterricht in den Schulfächern Geschichte, Politik und Sozialwissenschaften integriert werden können.

Stiftung Jugend und Bildung - Juli 2012